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Antrag: Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste

#Aufschrei in Regensburg – Veranstaltung mit Katja Kipping und Anne Wizorek am 17.04.2014

Am kommenden Freitag diskutieren Anne Wizorek (Initiatorin von #aufschrei, selbstständige Medienberaterin aus Berlin) und Katja Kipping (MdB, Bundesvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Linken) ab 18 Uhr im Andreasstadl in Regensburg über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft, aber auch über die Aktualität von Feminismus.

Anne Wizorek löste vor einem guten Jahr mit dem Twitter-Hashtag #aufschrei einen gewaltigen Sturm der Entrüstung im Netz aus. Seither gilt sie als die neue, moderne Stimme des Feminismus. Der Erfolg ihrer Aktion machte deutlich: Geschlechtergerechtigkeit ist und bleibt in vielen Lebensbereichen eine Utopie.

2013 wurde #aufschrei als erster Hashtag mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

Anlässlich der Neuerscheinung ihres Buches „Weil ein Aufschrei nicht reicht: Für einen Feminismus von heute“ diskutiert die Autorin zusammen mit Katja Kipping über die Frage, ob unsere Gesellschaft eine neue feministische Agenda braucht und wie diese aussehen könnte.

Veranstalter ist der Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung in Bayern, Unterstützer sind die Fraktion der Linken im Stadtrat sowie ver.di OV Regensburg, ver.di Jugend und der ver.di Frauenrat Oberpfalz.

Die Einladung ergeht an alle Interessierten, die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei.

aufschrei

Im Original ein intoleranter Haufen – wie Werbung nach hinten losgehen kann

Nach außen stellt sich die Stadt Regensburg gerne als liberal, großzügig und aufgeschlossen gegenüber neuen Entwicklungen und Kulturen dar. Insbesondere Oberbürgermeister Wolbergs setzt sich für einen offenen Umgang mit Flüchtlingen und MigrantInnen ein. Sie seien die neuen MitbürgerInnen, die das Stadtleben bereichern würden, beschwört der OB in der Öffentlichkeit das Wohlwollen der BürgerInnen. Die Stadt wirbt für eine offene Willkommenskultur, wenn es um neuankommende Flüchtlinge geht, die in der neuen Erstaufnahmeeinrichtung unterkommen sollen. Diese könnten auch auf Offenherzigkeit hoffen, wenn man sich auf die Beschlüsse der Auftaktveranstaltung der Initiative „Regensburg hilft“ verlässt, die sich am 09.01.2014, gegründet hat, um die Flüchtlingsarbeit der Stadt zu unterstützen.

Doch jetzt leistete sich die Stadt Regensburg mit ihrer städtischen Tochter, der Regensburger Tourismus GmbH, einen Fauxpas. Mittels 100.000 Postkarten wirbt die Stadt Regensburg deutschlandweit um BesucherInnen. Im Original ein intoleranter Haufen – wie Werbung nach hinten losgehen kann weiterlesen