Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Architektonische Sündenfälle

Regensburg braucht anspruchsvollere Architektur

Selbstverständlich hat die Stadt ein entscheidendes Wörtchen mitzureden, wenn es um Fassadengestaltung geht. Ist hierdurch der öffentliche Raum betroffen, kann diese keine rein private Angelegenheit sein. Irmgard Freihoffer, Stadträtin der Linken und Mitglied des Stadtplanungsausschusses, teilt auch prinzipiell die Bewertung des Rebl-Hauses durch die Stadt und den Gestaltungsbeirat.

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Stadträte der Linken fordern Umbesetzung des Gestaltungsbeirates Ästhetische Fragen in Städtebau und Architektur dürfen nicht allein Architekten überlassen werden

Der Gestaltungsbeirat der Stadt Regensburg soll für eine hohe Qualität in Architektur und Städtebau sorgen. Die Ergebnisse, die das derzeitige Gremium in ästhetischer Hinsicht hervorbringt, sind nach Meinung der beiden Stadträte der Linken, Irmgard Freihoffer und Richard Spieß, in vielen Fällen unbefriedigend oder gar ungenügend. Stadträte der Linken fordern Umbesetzung des Gestaltungsbeirates Ästhetische Fragen in Städtebau und Architektur dürfen nicht allein Architekten überlassen werden weiterlesen

Ideenklau im Regensburger Stadtrat

Manchmal kommt es darauf an, welche Fraktion einen Antrag im Stadtrat stellt. Auf der Tagesordnung des Kulturausschusses am vergangenen Dienstag stand ein Antrag der Linken. In diesem wurden Kunstschätze zurückgefordert, die 1810, als Regensburg ans Königreich Bayern kam, nach München entwendet wurden, allerdings solle nur Anspruch auf solche Kunstgegenstände erhoben werden, die dort immer noch in Depots lagern und damit nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Stadträtin Irmgard Freihoffer beantragte eine Einzelabstimmung über einen Punkt ihres Antrag: Dass unter wissenschaftlicher Leitung eine Liste aller 1810 aus Regensburg verschwundenen Kunstgegenstände, unter besonderer Berücksichtigung derjenigen, die sich in den Depots befinden, erstellt werden solle. Bürgermeister Wolbergs lehnte dies ab, ließ aber den von CSU-Stadträtin Helgit Kadlez vorgetragenen gemeinsamen Änderungsantrag von CSU und SPD zur Abstimmung zu. Dieser forderte ebenfalls eine Bestandsaufnahme der entwendeten Kunstgegenstände. „Parteistrategische Überlegungen werden leider häufig über sachpolitische Entscheidungen gestellt. Die Sitzungsleitung von  Bürgermeister Wolbergs war eminent einseitig. Es ist natürlich schön, dass unsere Idee von der CSU und SPD als richtig erkannt wurde. Fairness sieht aber anders aus“ beanstandet die Stadträtin der Linken.