Im Original ein intoleranter Haufen – wie Werbung nach hinten losgehen kann

Nach außen stellt sich die Stadt Regensburg gerne als liberal, großzügig und aufgeschlossen gegenüber neuen Entwicklungen und Kulturen dar. Insbesondere Oberbürgermeister Wolbergs setzt sich für einen offenen Umgang mit Flüchtlingen und MigrantInnen ein. Sie seien die neuen MitbürgerInnen, die das Stadtleben bereichern würden, beschwört der OB in der Öffentlichkeit das Wohlwollen der BürgerInnen. Die Stadt wirbt für eine offene Willkommenskultur, wenn es um neuankommende Flüchtlinge geht, die in der neuen Erstaufnahmeeinrichtung unterkommen sollen. Diese könnten auch auf Offenherzigkeit hoffen, wenn man sich auf die Beschlüsse der Auftaktveranstaltung der Initiative „Regensburg hilft“ verlässt, die sich am 09.01.2014, gegründet hat, um die Flüchtlingsarbeit der Stadt zu unterstützen.

Doch jetzt leistete sich die Stadt Regensburg mit ihrer städtischen Tochter, der Regensburger Tourismus GmbH, einen Fauxpas. Mittels 100.000 Postkarten wirbt die Stadt Regensburg deutschlandweit um BesucherInnen. Im Original ein intoleranter Haufen – wie Werbung nach hinten losgehen kann weiterlesen